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Dornen aus Dornach. "Die Pikanten"
ISBN 978-3-939240-15-0,
123 Seiten, Fadenheftung,
17 x 25 cm
Dokumentation aller Texte
aus den Programmen
„Die Pikanten“
der 60-er Jahre des
letzten Jahrhunderts.

FRÜHCHRISTLICHE MOSAIKEN
Heinrich O. Proskauer
41 Seiten, 17 x 24 cm, €12
geheftet
ISBN 978-3-939240-18-1

Mit begleitenden Texten aus
der Geisteswissenschaft
Rudolf Steiners
und Dias vom Verfasser

Zu den Bildern und Texten
Wir fragen uns, wenn wir in Ravenna die großen Mosaikbilder aus dem fünften/sechsten Jahrhundert bewundern: Was bewegte wohl die Menschen in jener Zeit, in der die Inhalte dieser Bilder noch näher und lebendiger für sie waren, das Erdenleben des Christus Jesus so ausführlich und künstlerisch hochstehend darzustellen? Wie entsprechen doch die Bilder den Ausführungen aus der heiligen Schrift in allen Einzelheiten; einmal in den Wundertaten des Erlösers und in den Szenen seines Passionsweges! Was sie ausstrahlen ist Gemütsinnigkeit und Glaubensstärke.

Zu den Bildern wurden die Textstellen aus der Bibelübersetzung von Emil Bock verwendet und entsprechende Texte aus den Vorträgen über das "fünfte Evangelium" von Rudolf Steiner.

Es wird auf das Buch von Hella Krause-Zimmer im Verlag Walter Keller, Dornach 1980 verwiesen: Christus und der weiße Jüngling.

Seite 6: In der Kirche S.Apollinare in Ravenna haben wir wohl die ältesten gut erhaltenen Mosaik-Bilder Italiens, wurde diese Kirche doch schon im Jahre 504 geweiht. Wir betrachten einen prächtig farbigen Bilderzyklus von zweimal dreizehn Bildern, die von unten schlecht sichtbar, ganz oben, über den Fenstern angebracht sind. Die Bilder waren zu ihrer Zeit wie eine Schrift der Weltanschauung, da das Volk nicht lesen konnte und nur durch die Priester erfuhren was sie zu glauben hatten. Sie enthalten Szenen aus dem Leben und Leiden der Christuswesenheit.

Im Folgenden bringen wir, nach der Abfolge der Bilder, die Bibeltexte und Texte aus der Christbiologie Rudolf Steiners. Bemerkenswert ist eine weißgekleidete Gestalt in den meisten Bildern hinter, oder neben der Christusgestalt, auch die Veränderung der Gesichtszüge des Jesus Christus im Laufe der Bildabfolge.

Über die Christusauffassung in jenen frühen Jahrhunderten spricht Rudolf Steiner: "Wenn wir in die ersten Jahrhunderte nach dem Mysterium von Golgatha zurückgehen und die christlichen Vorstellungen verfolgen, dann finden wir, dass diese solche sind, dass man eher sagen kann: Die Leute interessierte damals der himmlische Christus, der Christus, wie er in den geistigen Welten war; und was er geworden war unten auf der Erde, das betrachteten sie mehr so wie ein Anhängsel... (5.10.1917)

Seite 7: Über die Verbindung des Christus mit dem Jesus, kann man eine Stelle aus den Vorträgen über das "fünfte Evangelium" anführen...

Seite 9. Erstes Bild: Die Heilung des Besessenen. Seite 10. Zweites Bild: Nimm dein Bett und wandle. Seite 12. Drittes Bild: Heilung des Gichtbrüchigen. Seite 13. Viertes Bild: Scheidung von Schafen und Böcken. Seite 14. fünftes Bild: Das Scherflein der Witwe. Seite 15. Sechstes Bild: Pharisäer und Zöllner. Seite 16. Siebtes Bild: Die Erweckung des Lazarus. Seite 18. Achtes Bild: Christus und die Samaritanerin. Seite 19. Neuntes Bild: Heilung der blutflüssigen Frau. Seite 20. Zehntes Bild: Heilung der Blinden. Seite 21. Elftes Bild: Der wunderbare Fischzug. Seite 22. Zwölftes Bild: Die Vermehrung von Broten und Fischen. Seite 23. Dreizehntes Bild: Die Hochzeit von Kana. Seite 24. Vierzehntes Bild: Das Passmahl. Seite 26. Fünfzehntes Bild: Das Gebet in Gethsemane. Seite 27. Sechzehntes Bild: Der Judaskuss. Seite 28. Siebzehntes Bild: Die Gefangennahme. Seite 31. Achtzehntes Bild: Christus vor dem Sanhedrin.Seite 32. Neunzehntes/zwanzigstes Bild: Ankündigung der Verleugnung. Seite 34. Einundzwanzigstes Bild: Reue des Judas. Seite 35. Zweiundzwanzigstes Bild: Christus vor Pilatus.Seite 36. Dreiundzwanzigstes Bild: Die Kreuztragung. Seite 37. Vierundzwanzigstes Bild: Die Frauen am Grabe. Seite 39. Fünfundzwanzigstes Bild: Der Gang nach Emaus. Seite 40. Sechsundzwanzigstes Bild: Der ungläubige Thomas.

ZUM KAMPF UM GOETHES FARBENLEHRE
78 Seiten,
Fadenheftung, 17 x 25 cm
ISBN 978-3-939240-13-6